Camelopardus [Giraffe]
Die Gestalt der Kamele wird in zweierlei Tiere vermischt, ein Tier Nabunam mit dem Hals gleich einem Pferd, den Beinen und Füssen einem Ochsen, dem Kopf dem Kamel, mit weissen und roten Flecken, darum heisst das Tier Camelopardus.
Von dem spricht Isidorus: Camelopardus heisst so, weil es gleich ist einem Tier, das heisst Pardus [Leopard], mit weissen Flecken gesprengt; mit einem Pferdehals und Rindsfüssen, sein Kopf ist gleich einem Löwen. Das Tier lebt in Äthiopien.
Plinius in seinem achten Buch spricht: Die Gestalt der Kamele wird in zweierlei Tiere vermischt, ein Tier Nabunam [Giraffe], mit dem Hals gleich einem Pferd, mit den Beinen und Füssen einem Ochsen, mit dem Kopf dem Kamel, mit weissen und roten Flecken, darum heisst das Tier Camelopardus.
Das ward zu Rom nie gesehen, ausser als Kaiser Julius Zirkusspiele durchführen liess. Plinius sagt auch in dem obgemeldeten Buch, dass dieses Tier mehr geachtet werde nach seinem Aussehen als nach seiner Wildheit; darum wird es ein «Wildschaf» genannt.
Landtiere, 29. Kapitel
