Draco marinus, der Meerdrache
Den Biss des Meerdrachen, so sagt man, soll man mit Schwefel bestreichen. Es hilft auch das Schmalz des Krokodils, als Pflaster aufgelegt und Blei darauf gerieben.
Aus dem Buch der Natur: Er ist ein grausames, wildes Tier, er ist gross wie der irdische Drache. Er hat keine Flügel, einen krummen Schwanz, einen kleinen Kopf im Verhältnis zur Grösse seines Körpers, einen grausamen Schlund und Schuppen. Statt Flügeln hat er Flossen, er schwimmt schnell. Er ist dem Menschen schädlich und auch den Fischen, sein Biss bringt den Tod.
Isidor: Der Meerdrache hat Stacheln, die zum Schwanze gehen, wen er ergreift, den vergiftet er.
Wirkung
Avicenna: Der Biss des Meerdrachens und dergleichen grosser Körperschlangen wird allein geheilt als ein Geschwür und nicht als ein Gift. Den Biss des Meerdrachen, so sagt man, soll man mit Schwefel bestreichen. Es hilft auch das Schmalz des Krokodils, als Pflaster aufgelegt und Blei darauf gerieben.
Der Meerdrache wird gespalten und geteilt auf den eigenen Biss gelegt; das heilt diesen.
Fische, 27. Kapitel
